Wenn Di­let­tan­tis­mus Unternehmen erorbert…

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Wenn Di­let­tan­tis­mus Unternehmen erorbert…

Jeder von uns kennt immer irgendwen, der irgendwas ein bisschen kann – ob es sich dabei um Autos flicken, Computer zusammenbasteln, Software installieren, Möbel zusammenbauen oder wie in unserem Fall Internetseiten erstellen bzw. optimieren handelt. Im privaten Bereich ist das auch völlig in Ordnung und für das Zusammenleben sehr wichtig. Es erfüllt uns mit Freude wenn wir Freunden, Bekannten und Kollegen weiterhelfen können. Es verdichtet die Beziehungen zwischen uns und führt auch dazu, dass auch die anderen uns irgendwann einmal aushelfen werden. Aber wie ist das in Unternehmen?

Im professionellen Bereich bestehen die meisten Menschen allerdings auf Profis – wie der Name schon sagt. Einen Server für die Firewall, der für die IT und die Sicherheit in einem Unternehmen sehr wichtig ist, lässt man eher nicht von seinem Kumpel aus der Stammkneipe erledigen. Auch würde keiner auf die Idee kommen den Firmenwagen von seinem Nachbarn flicken zu lassen. Nein, die meisten Entscheider würden bei diesen Beispielen definitiv zu einem Profi gehen, also zu einem IT Systemhaus oder zu einer richtigen Werkstatt. Denn es zählen in diesem Umfeld mehr Kriterien als nur eine oberflächliche Lösung, die für den Betrieb gerade mal so ausreicht. Im geschäftlichen Bereich kommt es auch auf eine sehr hohe Qualität an, denn die Lösungen müssen funktionieren – dauerhaft. Es muss sichergestellt sein, dass die Profis auch wirklich Profis sind. Es zählen auch Garantien, eine hohe Sicherheit, Produkteigenschaften auf der Höhe der Zeit, Konkurrenzfähigkeit und Belastbarkeit auch bei häufiger Benutzung. Eine Firewall in einem Unternehmen läuft 24 Stunden und 7 Tage die Woche. Wenn die Hardware schlecht ausgewählt, der Server nicht richtig konfiguriert oder die falsche Software ausgesucht wurde, dann kann das böse Konsequenzen haben. Im schlimmsten Fall ist die Existenz des Unternehmens bedroht, wenn Hacker Zugang erlangen und alle Daten inkl. Backups löschen.

Dennoch erlebe ich es häufig, dass uns Geschäftsführer bzw. Marketingleiter berichten, dass sie keine neuen bzw. optimierten Internetseiten benötigen. Die Seite würde ein Bekannter/Freund/Kumpel/Familienmitglied machen und „der kann das gut“. Schade nur, dass die Internetseiten noch aus den 90er Jahren sind, sprich oft aus einem Frameset und Tabellen bestehen, keine modernen Kriterien der Benutzerfreundlichkeit und der Suchmaschinenoptimierung beachten, nicht produktorientiert und erst recht nicht responsive sind, also für mobile Endgeräte geeignet. Argumentativ kann man in den meisten Fällen nicht reagieren, denn was passiert, wenn der Geschäftsführer von einem Busenkumpel zu einer professionellen Agentur wechselt? Wir würden in so einem Fall bösen Streit erwarten. In einem Gespräch verneinte der Geschäftsführer eine Zusammenarbeit mit den Worten „Die Seite pflegt ein Freund und der wäre beleidigt, wenn sie das jetzt machen würden“. Tja, das ist dann selbstverschuldetes Pech, wenn aufgrund einer uralten und nicht optimierten Seite potentielle Kunden lieber zu den Konkurrenten gehen, weil Seite besser gefunden wird, die Produkte beeindruckender dargestellt werden, die Seite weniger Fehler hat, das Unternehmen und die dahinter stehenden Menschen besser vorgestellt werden und die Seite allgemein zugänglicher ist, auch für Menschen mit Einschränkungen oder besonderen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.

Wir verstehen diese Zwickmühle. Wichtig ist daher, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Wir empfehlen daher im geschäftlichen Umfeld immer zu einem Profi zu gehen. Denn dann ist garantiert, dass Sie eine hochwertige Leistung bekommen und sich weiterhin mit ihren Freunden verstehen. Wir von SYRIUS Online Marketing unterstützen Ihre Freundschaften und kümmern uns darum gerne um Ihre Webseite 🙂

Über den Autor:

Michael Feder
Hallo, ich bin Michael Feder und Inhaber von SYRIUS Online Marketing. Wenn es leidenschaftlich um aktuelle Webtrends, WordPress, Online Marketing und SEO geht, bin ich der richtige Gesprächspartner :-) Wichtige Seiten: Online Marketing aus Karlsruhe

21 Comments

  1. Christian 9. August 2018 um 18:30 Uhr - Antworten

    Ein sehr guter Artikel, dem ich vollkommen recht gebe. Für einen professionellen Auftritt sollte ein Unternehmen schon investieren können. Selbst wenn Selbstbau-Systeme immer moderner werden, aber ein Laie kann nicht eine Seite schnell zusammen schustern, die dann professionellen Ansprüchen gerecht werden muss. Vor allem muss das Design ja auch stimmen und die Usability, wovon dann Amateure oder Laien keine bis wenig Ahnung haben.

  2. Jan 13. Juli 2018 um 13:53 Uhr - Antworten

    Ich danke Ihnen für den interessanten Beitrag. Deswegen sollte man im Unternehmen immer eine hohe Qualitätskontrolle haben. Man sollte die Vorgänge im Unternehmen nie vernachlässigen.
    Beste Grüße,
    Jan

  3. Guru 20. Oktober 2016 um 15:15 Uhr - Antworten

    Ja, sie haben alle richtig argumentiert. Jeder hat sein Fachgebiet und nicht alle können alles. Beim Profi ist man hier an der richtigen Adresse.

  4. Angi Kogler 17. Oktober 2016 um 8:45 Uhr - Antworten

    Treffend geschildert, Michael. Es ist halt so wie in jedem Job, für den man sich entschieden hat, nix geht von allein, und Ignoranten gibt es überall. Da helfen gute Argumente manchmal nicht, und doch sind sie das einzige, mit dem wir überzeugen können. Ich würde nicht so wie Jan »mit einer entsprechenden Investition« argumentieren, denn es geht meist ja gar nicht um das Geld, Geld wird viel ausgegeben, es geht um die Einsicht, dass bessere Inhalte besser verkaufen.

  5. Jan 31. Mai 2016 um 10:16 Uhr - Antworten

    Da haben wir tatsächlich den Effekt, dass Webseiten noch nicht als wichtiges Gut einer professionell arbeitenden Firma betrachtet werden. Ich sehe das auch jeden Tag und oft haben die Leute auch Recht. Denn auf ihre Seite verläuft sich kein Mensch. Es lohnt sich in ihren Augen also auch nicht, hier ordentlich Geld zu investieren. Man müsste also argumentativ ganz vorne anfangen und erklären, dass mit einer entsprechenden Investition mehr Besucher und damit auch Neukunden kommen.

    • Michael Feder
      Michael Feder 31. Mai 2016 um 18:39 Uhr - Antworten

      Ja, das sehe ich auch so. Ich hatte erst vor kurzem den Fall, dass jemand ganz dringend eine neue Webseite wollte. Aber jetzt machen sie die Webseite selbst mit Jimdo. Das kann man schon machen, vor allem da Jimdo unter den Websitebaukästen immer noch sehr gut ist, aber spätestens wenn man mehr Flexibilität, Kontrolle und eine perfekt angepasste Oberfläche möchte, stößt man schnell an die Grenzen. Zumal auch meistens all die Projektleiter, GF, Marketingverantwortlichen usw. nicht unbedingt zu den Webexperten gehören und daher auch dreimal so lange benötigen und das Ergebnis am Ende dann auch entsprechend aussieht und funktioniert.

  6. Leon 22. Mai 2016 um 0:30 Uhr - Antworten

    Vielleicht sollte man diesen „Führungspersonen“ einmal deutlich machen, wie stark man seine Umsätze steigern könnte wenn man als Unternehmen einen vernünftigen, professionellen Internetauftritt bieten kann. Und genau das können nun einmal die wenigsten Familien-Mitglieder oder Kumpels erledigen.
    Das ist echt das Letzte woran man sparen sollte, gerade heutzutage wo das Internet an sich immer prägnanter wird

  7. Stefan 15. Februar 2016 um 15:04 Uhr - Antworten

    Genau dafür gibt es Profis, Verkäufer, die einem die Vorteile näher bringen können! Und das mit Erfolg. Wenn ein Potentieller Kunde keine Interesse hat einfach an den Konkurrenten wenden, der sich gerne drauf einlässt und eine professionelle Dienstleistung in Anspruch nimmt und davon profitiert.

  8. Peter S 27. Dezember 2015 um 0:49 Uhr - Antworten

    Typisches Problem der digitalen Arbeiter: Was „schön“ ist, entscheidet jeder selbst (und leider ist das häufig der Chef, der wiederum in einem Büro sitzt, dass Stromberg alle Ehre machen würde). Und Websites erstellen ist irgendwie immer noch nicht als Profession angekommen bei den Entscheidern.
    Vermutlich hilft nur, möglichst schnell die Energie in den nächsten Kunden investieren. 🙁

  9. Markus 31. August 2015 um 21:52 Uhr - Antworten

    Kenne das auch von einer Bekannten aus dem Design-Bereich. Design kann ja jeder, der Photoshop mal offen hatte… zumindest ist so die Denke. Leider haben die meisten da noch nicht den Blick fürs große Ganze entwickelt und die Notwendigkeit eines Konzepts verstanden.

    Natürlich ist es vor allem bei kleinen Unternehmen oft nachvollziehbar. Warum 20.000 Euro für eine Website ausgeben, wenn die Nachbarstochter die auch für ein wenig Taschengeld mit WordPress aufziehen kann.

  10. June 11. Mai 2015 um 13:42 Uhr - Antworten

    Kann mich noch erinnern, vor 5-10 Jahren hieß es bei Kunden, „nein brauchen wir nicht.“
    Und jetzt heißt es haben wir schon, wir wissen das sie scheiße ist, wollen aber kein Geld reinstecken, weil wir zu geizig sind :>

  11. Ralph 12. April 2015 um 16:04 Uhr - Antworten

    Also für so eine einfach kleine Online Visitenkarte – Website reicht ja auch eine mit Hompagebaukasten erstellte Seite. Wenn Sie einigermaßen gut gemacht worden ist. Ansonsten sollte ein Unternehmen heutzutage auf jeden Fall eine richtige Webseite haben.

  12. Sarah 30. März 2015 um 13:09 Uhr - Antworten

    Wahre Worte! Es kommt natürlich immer darauf an, was man mit seiner Webseite vor hat, aber Unternehmen, die mit ihrem Produkt für Professionalität stehen wollen, sollten dann nicht an ihrem Internetauftritt geizen. Als Privatperson trifft das zum Glück auf mich nicht zu und ich kann „rumpfuschen“ lassen, von wem ich möchte 😉

    Viele Grüße,

    Sarah

  13. Julian 9. März 2015 um 18:39 Uhr - Antworten

    Hallo,

    danke für den schönen Artikel. Ich habe vor kurzem meine eigene Webseite mit so einem „Homepagebaukasten“ erstellt: buchhalterausbildung.net

    Da hier ja einige Ahnung vom Webseitenaufbau haben, würde ich mich sehr über konstruktive Kritik freuen. 😉

    info@buchhalterausbildung.net

    • Michael Feder
      Michael Feder 12. März 2015 um 11:48 Uhr - Antworten

      Also die Inhalte kann ich natürlich nicht beurteilen, aber bei der Seite selbst würden mir viele Kritikpunkte einfallen 🙁

  14. Rafael 30. Januar 2015 um 21:29 Uhr - Antworten

    Serh schöner Artikel und das habe ich auch selber schon des öfteren erlebt. Leider kann man den Kunden nicht bildlich darstellen, dass eben ein Quellcode eines Webdesigns noch aus den 90er ist – also td und tr tags. Allerdings muss ich sagen, dass diese Website auch nicht gerade von einem Designer entworfen ist. Das sieht man einfach. Aber sicherlich immer noch besser als das Webdesign vom Kumpel um die Ecke. Als kleine konstruktive Kritik würde ich auf jeden Fall die Schrift hier im Blog mind. 2 Pixel größer machen und weiterhin die weiße Schrift mit den schwarzen Outlines auf der Startseite überabreiten. 🙂 und generell die Schriften etwas dunkler. Der Light Charakter des Avada Themes ist zwar cool – aber mit so einem schwachen Kontrast gefährdet man die Lesbarkeit der Internetseite. Sorry wenn ich hier so mecker – aber ist ja auch konstruktiv 🙂

    Liebe Grüße

  15. Jens 28. Januar 2015 um 9:01 Uhr - Antworten

    Das ist schon traurig, wenn ein Unternehmen teuer ihre Seite bewirbt und dann wird man auf einen Homepagebaukasten weitergeleitet. Da sollte man schon etwas mehr Geld in die Seite investieren.

  16. Andi 27. Januar 2015 um 14:43 Uhr - Antworten

    Schön geschrieben. Das Problem gibt es leider öfter als man glaubt. Ich durfte dann schon öfter solche Seiten erweitern, und die Kunden sind dann immer ganz verwundert warum man dann später so viel machen muss um es wieder in einen gute Zustand zu bekommen.

  17. Max 23. Januar 2015 um 14:59 Uhr - Antworten

    Dieses Phänomen kommt mir relativ bekannt vor, da gibt mir ein Bekannter eine Visitenkarte von seiner neuen Webseite des Unternehmens und dann ist es mit einem Homepagebaukasten Style, wie vor 10 Jahren erstellt. Was will man dazu noch sagen? Geld für Visitenkarten und Merchandising ausgeben, aber keine vorzeigbare Webseite haben…

  18. Alex 23. Januar 2015 um 11:18 Uhr - Antworten

    Das kenne ich sehr gut, in meiner Stadt gibt es ein Whiskey Museum mit Verkostung. Aber deren Webseite ist so grottig gemacht das man damit mehr Kunden vergrault als anzulocken.
    Die Antwort auf meine Anfrage ob Sie nicht ein Upgrade der Homepage brauchen würden war dann ähnlich wie bei Paule

  19. Paule 23. Dezember 2014 um 5:27 Uhr - Antworten

    ja das kenne ich nur zugut, auch wenn es um das Thema Webseite erstellen ging, ach nee das macht ein Kumpel von meinen Freund mit einen Homebaukasten. Manchmal stellt man sich die Frage, das Unternehmen will im Internet Kunden erreichen und Neukunden finden, aber vertraut hier den Kumpel des Bruders?? Ob die sich den Porsche auch vom Kumpel bauen lassen?

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