Wer im Online Marketing arbeitet, hat heute selten zu wenig Daten. Meist ist genau das Gegenteil der Fall. Google Analytics 4 liefert Informationen über Besucher und deren Verhalten, die Google Search Console zeigt Klicks, Impressionen und Suchanfragen, SEO-Tools überwachen Rankings und technische Fehler und das Google Unternehmensprofil liefert weitere Kennzahlen.
Eigentlich müssten damit hervorragende Voraussetzungen für datenbasiertes Online Marketing vorhanden sein.
In der Praxis haben wir bei unseren KMU-Kunden allerdings immer wieder ein anderes Problem beobachtet: Die Zahlen sind da, aber es fehlt die Zeit, sie regelmäßig zusammenzuführen, richtig einzuordnen und daraus die nächsten sinnvollen Maßnahmen abzuleiten.
Genau aus diesem Problem ist gemeinsam mit unserem Partner SCHITTLY web.technik die Idee für SYFEDIA entstanden.
SYFEDIA ist ein Online-Marketing-Reporting für kleine und mittlere Unternehmen, das unterschiedliche Datenquellen zusammenführt und nicht einfach weitere Diagramme produziert. Stattdessen soll es die entscheidenden Fragen beantworten: Was ist passiert? Was bedeutet das? Und was sollte als Nächstes getan werden?

Übersicht über die wichtigsten Aufgaben
Das Problem waren nie fehlende Daten
In unserer täglichen Arbeit mit Unternehmen sehen wir immer wieder gut eingerichtete Analytics-Konten, Search-Console-Daten, Keyword-Monitorings und andere Auswertungen.
Das Problem beginnt häufig erst danach.
Ein Unternehmen stellt beispielsweise fest, dass die organischen Klicks gegenüber dem Vormonat zurückgegangen sind. Ist das bereits ein Problem? Vielleicht sind gleichzeitig die Impressionen gestiegen. Oder einzelne wichtige Seiten haben deutlich gewonnen, während weniger relevante Inhalte Besucher verloren haben. Vielleicht haben sich Rankings verändert oder saisonale Effekte spielen eine Rolle.
Eine einzelne Kennzahl sagt darüber erstaunlich wenig aus.
Das Gleiche gilt für Google Analytics 4. Mehr Sitzungen klingen zunächst positiv. Wenn gleichzeitig weniger relevante Interaktionen stattfinden, muss die Entwicklung möglicherweise ganz anders bewertet werden. Umgekehrt können rückläufige Besucherzahlen bei gleichzeitig steigender Qualität des Traffics durchaus positiv sein.
Wer die verschiedenen Systeme beherrscht und ausreichend Zeit hat, kann solchen Fragen selbst nachgehen.
Genau diese Zeit fehlt aber insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen häufig.
Reporting sollte nicht bei der Zahl aufhören
Klassisches Reporting besteht häufig aus Tabellen, Diagrammen und Kennzahlen. Damit wird dokumentiert, was passiert ist.
Für die tägliche Arbeit sind jedoch zwei weitere Fragen mindestens genauso wichtig:
Was bedeutet diese Entwicklung?
Und anschließend:
Was machen wir jetzt damit?
Diese Lücke wollten wir mit SYFEDIA schließen.
Unser Ziel war deshalb von Anfang an nicht, ein weiteres Analytics-Dashboard zu entwickeln, das dieselben Zahlen nur in einer anderen Oberfläche darstellt. Stattdessen sollte aus den vorhandenen Daten eine verständliche monatliche Einordnung entstehen.
Ein Marketingverantwortlicher soll nicht erst mehrere Systeme öffnen und anschließend selbst herausfinden müssen, welche Veränderungen relevant sind. Er soll innerhalb weniger Minuten erkennen können, wo sich etwas verbessert hat, wo möglicherweise Handlungsbedarf besteht und welche Themen zunächst keine Aufmerksamkeit benötigen.
Mehrere Online-Marketing-Datenquellen in einer Auswertung
Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass die Informationen über verschiedene Systeme verteilt sind.
SYFEDIA führt deshalb mehrere Datenquellen zusammen.
Dazu gehören unter anderem:
- Google Analytics 4 für Besucher, Sitzungen, Inhalte und Ereignisse
- Google Search Console für Klicks, Impressionen, Suchanfragen und Zielseiten
- Keyword-Monitoring für die Entwicklung wichtiger Suchbegriffe und ausgewählter Wettbewerber
- Site Audits für technische Probleme und den Zustand der Website
- Google Unternehmensprofil für lokale Kennzahlen wie Bewertungen, Anrufe oder Routenanfragen
Die einzelnen Daten bleiben dabei weiterhin verfügbar. Wer tiefer einsteigen möchte, kann sich die zugrunde liegenden Zahlen ansehen. Der eigentliche Schwerpunkt von SYFEDIA liegt jedoch auf der Ebene darüber: der Einordnung dieser Daten.

SYFEDIA beantwortet wichtige Fragen
KI soll nicht einfach Reports schreiben
Bei der Entwicklung war uns außerdem wichtig, künstliche Intelligenz nicht nur deshalb einzubauen, weil KI gerade überall eingesetzt wird. Eine KI kann problemlos einen langen Text über Analytics-Daten schreiben. Das allein macht einen Report aber noch nicht hilfreich.
Entscheidend ist der Kontext.
Ein Rückgang um 20 Prozent kann für zwei Unternehmen etwas völlig Unterschiedliches bedeuten. Ein Unternehmen möchte beispielsweise seine organische Sichtbarkeit ausbauen, während ein anderes vor allem mehr qualifizierte Anfragen über bestimmte Leistungsseiten benötigt. Deshalb berücksichtigt SYFEDIA Informationen zum jeweiligen Unternehmen und dessen Zielen.
Die KI soll also nicht nur feststellen: „Die Klicks sind um 15 Prozent gesunken.“ Interessanter ist die Frage, ob dieser Rückgang überhaupt relevant ist, welche anderen Daten damit zusammenhängen und ob daraus eine Handlungsempfehlung entstehen sollte.
Nicht jede Auffälligkeit braucht eine Maßnahme
Dieser Punkt war uns aus unserer eigenen Arbeit besonders wichtig. Online-Marketing-Tools können sehr gut darin sein, Probleme zu finden. Wer mehrere Analysewerkzeuge verwendet, bekommt schnell eine lange Liste aus Warnungen, Hinweisen und möglichen Optimierungen.
Das bedeutet aber noch lange nicht, dass all diese Punkte tatsächlich bearbeitet werden sollten.
Zeit und Budgets sind begrenzt. Gerade in kleineren Marketingabteilungen ist es deshalb wichtiger zu wissen, welche Aufgabe zuerst erledigt werden sollte, als eine möglichst lange Liste möglicher Optimierungen zu erhalten. SYFEDIA priorisiert deshalb Handlungsempfehlungen und erklärt, warum eine Maßnahme sinnvoll sein kann.
Genauso wichtig ist für uns allerdings die andere Richtung: Wenn aus den vorhandenen Daten keine belastbare Empfehlung abgeleitet werden kann, sollte ein System nicht so tun, als wüsste es die Antwort. Ein Analytics-Report kann beispielsweise erkennen, dass sich der Traffic einer Seite verändert hat. Er kann aber nicht automatisch wissen, ob auf dieser Seite ein bestimmter Call-to-Action fehlt oder ob ein Angebot im Text bereits ausführlich erklärt wird.
Gute Analyse bedeutet für uns deshalb auch, die Grenzen der vorhandenen Daten zu berücksichtigen.
Eigene Ziele statt allgemeiner Benchmarks
Ein weiterer Gedanke hinter SYFEDIA ist, dass Online Marketing nicht für jedes Unternehmen dasselbe Ziel verfolgt. Pauschale Aussagen wie „mehr Traffic ist besser“ helfen deshalb nur begrenzt.
Für ein Unternehmen können 500 zusätzliche Besucher wertlos sein, während zehn zusätzliche Besucher über einen sehr relevanten Suchbegriff einen erheblichen wirtschaftlichen Unterschied machen. In SYFEDIA können deshalb eigene Unternehmensziele hinterlegt und deren Entwicklung verfolgt werden. Dadurch entsteht ein Reporting, das sich stärker an der tatsächlichen Situation des Unternehmens orientiert.
Fortschritte sollen nicht nur daran gemessen werden, ob irgendeine Kennzahl steigt, sondern daran, ob sich das Online Marketing in die gewünschte Richtung entwickelt.
Reporting für Menschen, die keine Analytics-Spezialisten sind
SYFEDIA richtet sich bewusst nicht in erster Linie an professionelle Datenanalysten oder SEO-Spezialisten. Wer täglich mit Google Analytics 4, Search Console und professionellen SEO-Werkzeugen arbeitet, kann sich viele dieser Informationen selbst beschaffen und einordnen.
Unsere Erfahrung zeigt aber, dass genau das in vielen kleinen und mittleren Unternehmen nicht die Realität ist. Dort kümmert sich eine Marketingverantwortliche oder ein Marketingverantwortlicher gleichzeitig um die Website, Broschüren, Veranstaltungen, Social Media, Dienstleister, interne Abstimmungen und zahlreiche weitere Aufgaben.
Für eine mehrstündige Analyse von GA4 und Search Console bleibt dabei selten Zeit. SYFEDIA soll diesen Menschen nicht noch ein weiteres komplexes Analysewerkzeug geben. Es soll ihnen einen Teil dieser Analysearbeit abnehmen.
Auch als Ergänzung zur Zusammenarbeit mit einer Agentur
Das gilt übrigens auch für Unternehmen, die bereits mit einer Online-Marketing-Agentur zusammenarbeiten. SYFEDIA soll eine Agentur nicht ersetzen.
Stattdessen erhalten Unternehmen einen zusätzlichen und unabhängigen Blick auf ihre wichtigsten Kennzahlen. Dadurch können sie Entwicklungen besser nachvollziehen, gezielter nachfragen und Gespräche über Ergebnisse und nächste Maßnahmen fundierter führen.
Aus unserer Sicht ist das auch für Agenturen kein Nachteil. Gute Zusammenarbeit funktioniert besser, wenn beide Seiten verstehen, was passiert und warum bestimmte Maßnahmen empfohlen werden.

SYFEDIA arbeitet priorisierte Aufgaben heraus
Von einer internen Idee zum eigenen Produkt
Für uns ist SYFEDIA deshalb ein besonderes Projekt. Die Idee entstand nicht aus der Überlegung, unbedingt eine neue Software entwickeln zu wollen. Ausgangspunkt war ein Problem, das wir aus unserer eigenen Arbeit kannten.
Wir wollten Online-Marketing-Daten so aufbereiten, wie wir sie selbst gerne aufbereitet hätten, wenn nur wenige Minuten pro Monat dafür zur Verfügung stehen würden. Gemeinsam mit SCHITTLY web.technik wurde daraus schließlich ein eigenständiges Produkt.
SYRIUS bringt dabei insbesondere die Erfahrung aus Online Marketing, SEO, Analytics und der Arbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen ein. Unser Entwicklungspartner übernimmt die technische Seite und die Umsetzung der Plattform. Aus diesen beiden Perspektiven ist ein Werkzeug entstanden, das komplexe Daten möglichst einfach nutzbar machen soll.
Was SYFEDIA heute bietet
Inzwischen bündelt SYFEDIA die wichtigsten Informationen aus verschiedenen Bereichen des Online Marketings in einem persönlichen Dashboard.
Der monatliche Bericht beantwortet dabei im Kern vier einfache Fragen:
Werde ich gefunden?
Wie entwickelt sich die Sichtbarkeit bei Google und über welche Themen wird die Website gefunden?
Kommen Besucher?
Wie entwickeln sich Traffic und relevante Zugriffe auf die Website?
Was machen die Besucher?
Welche Inhalte werden genutzt und welche messbaren Interaktionen finden statt?
Was sollte ich jetzt tun?
Welche Auffälligkeiten ergeben sich aus den Daten und welche Maßnahmen haben aktuell die höchste Priorität? Damit wollen wir aus einem klassischen Reporting ein Werkzeug für Entscheidungen machen.
SYFEDIA 30 Tage mit den eigenen Daten testen
Natürlich lässt sich ein Reporting-System am besten beurteilen, wenn darin nicht irgendwelche Beispieldaten stehen, sondern die Zahlen der eigenen Website.
Darum kann SYFEDIA 30 Tage kostenlos getestet werden. Nach der Registrierung werden die eigenen Datenquellen verbunden und anschließend im persönlichen Dashboard ausgewertet. Der Preis beträgt derzeit 89 Euro pro Monat zuzüglich Mehrwertsteuer. Eine Setup-Gebühr gibt es nicht und das Abonnement ist monatlich kündbar.
Wer also Google Analytics, Search Console und andere Online-Marketing-Daten zwar besitzt, sich aber regelmäßig die Frage stellt, was diese Zahlen eigentlich bedeuten und was daraus folgen sollte, kann sich SYFEDIA selbst ansehen.















